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Staatsminister Dr. Fabian Mehring besucht die Andreas Schmid Group zum Thema „Zukunft der Logistik“

Staatsminister Dr. Fabian Mehring besucht die Andreas Schmid Group zum Thema „Zukunft der Logistik“

Dr. Fabian Mehring
Staatsminister Dr. Fabian Mehring diskutiert bei der Andreas Schmid Group die Zukunft der Logistik. (Foto: media.d.sign)

Gersthofen, 12. März 2025. Unter dem Motto „Zukunft der Logistik: digital, nachhaltig, persönlich“ hat Dr. Fabian Mehring das Logistikunternehmen Andreas Schmid Group besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen digitale und automatisierte Lösungen, die zeigen, wie Innovation und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können – in der Lagerhalle, im Lkw und im Büro.

Im Andreas Schmid Lab präsentierte die Andreas Schmid Group wegweisende Technologien, die das mittelständische Familienunternehmen einsetzt: vom digitalen Yard Management über ein modernes Telematiksystem im Lkw bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in Form eines unternehmensinternen Chat-Bots. Diese Lösungen tragen nicht nur zur Effizienzsteigerung bei, sondern auch zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Staatsminister Dr. Fabian Mehring zeigt sich von diesem Engagement beeindruckt: „Digitalisierung ist der Gamechanger für die Wettbewerbsfähigkeit unseres bayerischen Mittelstands. Digitale Zukunftstechnologien sind unser Trumpf gegen Fachkräftemangel und für Nachhaltigkeit. Umso begeisterter bin ich davon, wie konsequent die Andreas Schmid Group die Segel voll auf Zukunft setzt und bei Innovationen und Fortschritt aus dem Herzen unserer Heimat global vorangeht. Besonders beeindruckt mich dabei der Grundsatz, Digitalisierung nicht als Selbstzweck misszuverstehen sondern Zukunftstechnologien als Werkzeug zu verstehen und so einzusetzen, dass das Leben der Menschen besser und die Chancen von Wirtschaft größer werden!“

Nachhaltiger Kraftstoff HVO100

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Einsatz von nachhaltigen Kraftstoffen wie HVO100, mit dem ein Teil der Flotte über die hauseigene Tankstelle betankt wird. Der synthetische Kraftstoff wird aus Abfällen, Reststoffen sowie Ölen und Fetten produziert und reduziert die CO2-Emissionen gegenüber fossilem Diesel um bis zu 90 Prozent. Zusätzlich erhalten die Fahrerinnen und Fahrer basierend auf Analysen aus den Lkw-Telematikdaten direkte Hinweise für eine besonders ressourcenschonende Fahrweise und können so direkt vom Fahrersitz aus einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Fahrerinnen und Fahrer, die besonders effizient und verantwortungsvoll fahren, werden monatlich in der unternehmensinternen Fahrerliga prämiert – ein gelebtes Beispiel dafür, wie Digitalisierung auch zur Motivation und Anerkennung im Berufsalltag beitragen kann.
Denn bei aller Technik bleibt eines zentral: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Alle digitalen Lösungen werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden in den Fachabteilungen entwickelt und umgesetzt.
„Automatisierung und Digitalisierung sind kein Selbstzweck“, betont auch Dr. Matthias Marquart, CDO der Andreas Schmid Group. „Sie sind Werkzeuge, um unsere Arbeit nachhaltiger und effizienter zu gestalten und gleichzeitig unsere Kolleginnen und Kollegen von körperlich anstrengenden oder repetitiven Aufgaben zu entlasten.“
Über ein Ideen-Programm namens IDE.AS sind die Kolleginnen und Kollegen bei der Andreas Schmid Group dazu aufgerufen, eigene Ideen zur Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit oder zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit einzureichen.

Digitale Technologien und Innovationen in der Logistik

Ein gutes Beispiel für gelebte Digitalisierung ist das digitale Yard Management, das auf die Initiative eines Mitarbeitenden zurückgeht. Statt mit Papier und Stift wird heute digital gesteuert, welcher Lkw an welchem Tor entladen wird: Eine selbstentwickelte App überträgt alle relevanten Daten in Echtzeit vom Leitstand an die Hofrangierer und die Teams in der Umschlagshalle. Das sorgt für transparente Prozesse, effizientere Abläufe und eine bessere Zusammenarbeit.

Auch im Lager selbst werden die Kolleginnen und Kollegen durch passgenaue technologische Innovationen entlastet – abgestimmt auf die jeweiligen Produkte, die gelagert und kommissioniert werden. So transportiert beispielsweise in einer Halle ein Roboter Kleinteile effizient von A nach B. In einer anderen Halle unterstützen Exoskelette die Mitarbeitenden beim Heben und Tragen schwerer Teile. Auf diese Weise trägt Technologie dazu bei, die Arbeit ergonomischer und sicherer zu gestalten.

Neben dem gewerblichen Bereich kommen die Innovationen des Unternehmens auch im kaufmännischen Bereich zum Einsatz. So wird mithilfe von Robotic Process Automation (RPA) die manuelle Arbeit, beispielsweise bei der Rechnungsprüfung, reduziert, indem Rechnungen automatisch ausgelesen werden. Eine weitere neue Entwicklung ist ein unternehmensinterner Chat-Bot, der mit künstlicher Intelligenz unterstützt. Er hilft bei generellen Fragen und digitalen Prozessen, wie etwa bei der Urlaubsbeantragung, und entlastet so die Mitarbeitenden.

Mittelstand gestaltet Zukunft

Viele dieser Innovationen entfalten bereits im kleinen Umfang ihre Wirkung. CEO Alessandro Cacciola betont: „Wir schaffen mit kleinen Schritten bereits einen großen Mehrwert. Während großen Unternehmen mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, um neue Technologien umzusetzen, sind wir im Mittelstand flexibler und können Innovationen schneller testen. So gestalten wir aktiv die Zukunft der Logistik mit.“

Der Besuch des Staatsministers unterstreicht die Bedeutung des Mittelstands als Innovationsmotor – gerade wenn es darum geht, digitale und nachhaltige Lösungen praxisnah und gemeinsam mit den Mitarbeitenden umzusetzen.

Pressemitteilung

Über die Andreas Schmid Group

Die Andreas Schmid Group ist ein führender Experte für maßgeschneiderte Logistiklösungen im In- und Ausland. Seit 1928 stellt das Familienunternehmen aus Gersthofen bei Augsburg den nachhaltigen Erfolg seiner Kunden in den Mittelpunkt und gilt heute als Vorreiter für die Logistik von morgen. Mit 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt die Andreas Schmid Group 260.000 m² Logistikfläche an über 30 Standorten in Deutschland, Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei. Das Portfolio der Unternehmensgruppe geht mit einem eigenen Innovation Lab, einer Kreativagentur und einem Personaldienstleister weit über klassische Transport- und Logistikdienstleistungen hinaus – ganz nach dem Motto #logisticsbeyond.

Mehr Informationen unter www.andreas-schmid.de

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