Andreas Schmid Group erhöht Umschlagkapazität in Süddeutschland
Anbau am Europaterminal in Gersthofen abgeschlossen
Gersthofen, 16. Februar 2026. Das Speditionsterminal der Andreas Schmid Group wurde durch einen Anbau erweitert. Mit dem Neubau reagiert das Logistikunternehmen aus Gersthofen auf die kontinuierlich steigenden Mengenzuwächse aus den nationalen und internationalen Stückgutnetzwerken.
- Mit dem Anbau wächst die Fläche des Umschlagterminals in Gersthofen von 8.000 m² auf 11.500 m² – ein Plus von 44 %.
- Die tägliche Umschlagkapazität steigt um 1.000 Sendungen auf 6.000 Sendungen/Tag; jährlich können damit etwa 1,5 Mio. Sendungen in Gersthofen umgeschlagen werden.
- Das Dach wird mit Photovoltaik belegt, so dass der Stromverbrauch des Standorts mit etwa 400.000 kWh/Jahr vollständig gedeckt werden kann.
Mehr Raum für effizienten Umschlag
Seit 1999 betreibt die Andreas Schmid Group das Speditionsterminal in Gersthofen. Auf bisher 8.000 m² werden täglich im Schnitt rund 5.000 Sendungen bewegt. Zu Saisonspitzen im Frühjahr stieß das Terminal in den vergangenen Jahren mehrfach an seine Grenzen, sodass ergänzend eine zweite Halle genutzt werden musste. Mit dem Abriss einer alten Logistikhalle wurde nicht nur Platz für den Neubau und damit 3.500 weitere Quadratmeter Umschlagfläche geschaffen, sondern auch die infrastrukturelle Grundlage zur Anbindung weiterer europäischer Linien an das deutsche Stückgutnetzwerk. Doch nicht nur für das Wachstum des Traditionsunternehmens bringt der Anbau große Vorteile, erläutert Konrad Wenninger, Geschäftsführer der Andreas Schmid Internationalen Spedition: „Die neuen Kapazitäten ermöglichen eine noch schnellere und zuverlässigere Abfertigung unserer Sendungen auf hohem Qualitätsniveau – ein klarer Vorteil für unsere Kunden. Gleichzeitig schafft der Neubau für unsere Fahrerinnen und Fahrer sowie das Hallenpersonal ein deutlich angenehmeres Arbeitsumfeld. Besonders die Fußbodenheizung im neuen Bereich sorgt nicht nur für konstante Temperaturen zum Schutz der Waren unserer Kunden, sondern bietet unserem Team in der kalten Jahreszeit auch spürbar mehr Komfort. Damit ist der Hallenanbau ein echter Gewinn für alle, die täglich am Umschlag beteiligt sind.“
Nachhaltigkeit und moderne Ausstattung im Fokus
Beim Bau des Anbaus setzt die Andreas Schmid Group konsequent auf eine nachhaltige Bauweise. Das gesamte Hallendach wird mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage ausgestattet, die die Stromversorgung des Terminals sicherstellt. Die Wärmegewinnung erfolgt durch eine Grundwasserwärmepumpe. Zusätzlich wird die Infrastruktur für Lkw-Fahrer verbessert: Neue Sanitäranlagen tragen zur Erhöhung des Komforts und der Aufenthaltsqualität bei. Das erweiterte Terminal verfügt über 162 Tore und ist damit optimal auf die steigenden Sendungsmengen ausgelegt. Die Bauarbeiten begannen am 4. März 2024, die Inbetriebnahme erfolgte schrittweise. So wurde auch im bestehenden Gebäude der Brandschutz durch eine Feuerschutzbeschichtung und die Errichtung von Brandschutzwänden erhöht.
Wachstumspläne für nationale und internationale Relationen
Mit der Erweiterung stärkt die Andreas Schmid Group nicht nur ihre Kapazitäten, sondern auch ihre Rolle im internationalen Netzwerk. Das Terminal in Gersthofen fungiert als zentrale Umschlagbasis für alle Stückgutsendungen im IDS-Gebiet der Andreas Schmid Group – dem größten deutschen Stückgutnetzwerk – und gleichzeitig als Plattform für Verkehre ins europäische Ausland. Neben täglichen Verbindungen nach Italien und Österreich werden beispielsweise auch regelmäßige Direktlinien nach Malta, Rumänien, Polen, Tschechien und Serbien betrieben. Logistikunternehmen aus diesen Ländern speisen ihr Stückgut über das Umschlagterminal in das deutsche Stückgutnetzwerk ein und profitieren so von den Zustellkonditionen des IDS-Netzwerks. Über ein starkes Partnernetzwerk bestehen zudem enge Anbindungen in nahezu alle europäischen Staaten. Damit schafft die Andreas Schmid Group die Grundlage, ihre Wachstumspläne im europäischen Markt umzusetzen und gleichzeitig den Standort Gersthofen zu stärken.
Neuer Vorstand mit internationaler Expertise
Seit dem 1. Januar 2026 verstärkt Thomas Schledorn als neues Mitglied im Vorstand das Team am Standort Gersthofen. Mit seiner umfassenden Erfahrung im europäischen Landverkehr, unter anderem bei DB Schenker und cargo-partner (Teil der NX Group), setzt er auf internationale Partnerschaften, die den Andreas Schmid Standort Gersthofen stärken sollen. Schledorn betont: „Das Terminal ist in Größe, Modernität und der Professionalität der Abläufe einzigartig in Süddeutschland. Nicht zuletzt haben mich die starke Marktposition von Andreas Schmid im deutschen Stückgutmarkt und die durch den Neubau eröffneten Wachstumschancen im internationalen Markt überzeugt, die Position anzutreten.“
Pressemitteilung
Über die Andreas Schmid Group
Die Andreas Schmid Group ist ein führender Experte für maßgeschneiderte Logistiklösungen im In- und Ausland. Seit 1928 stellt das Familienunternehmen aus Gersthofen bei Augsburg den nachhaltigen Erfolg seiner Kunden in den Mittelpunkt und gilt heute als Vorreiter für die Logistik von morgen. Mit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt die Andreas Schmid Group 260.000 m² Logistikfläche an über 30 Standorten in Deutschland, Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei. Das Portfolio der Unternehmensgruppe geht mit einem eigenen Innovation Lab, einer Kreativagentur und einem Personaldienstleister weit über klassische Transport- und Logistikdienstleistungen hinaus – ganz nach dem Motto #logisticsbeyond.
Mehr Informationen unter www.andreas-schmid.de


